Baltikum, Finnland & Norwegen und Eindrücke

Reiserouten
11.000 km | Roadtrip

Baltikum, Finnland & Norwegen

Hier findest du alle Informationen für dein Roadtrip durch das Baltikum, Finnland & Norwegen. Wir sind 31 Tage und rund 11.000 km durch Polen, das Baltikum und Finnland bis hoch zum nördlichsten Punkt von Europa (Nordkapp) gereist. Auf dem Weg zurück durchquerten wir fast ganz Norwegen. Alle wichtigen Informationen, unseren Reiseablaufplan, Wegbeschreibungen, Herausforderungen und Eindrücke teilen wir hier mit dir. Übertrage ganz einfach unsere interaktive Karte mit Google Maps auf dein Smartphone und fahre unsere Strecke Etappe für Etappe nach.


Allgemeine Informationen


Dauer


Jahreszeit

Sommer (Juni bis August)

Diese Reise ist nur im Zeitraum vom 15.05. bis zum 01.09. möglich.
Wir empfehlen dir im Zeitraum zwischen dem 15.06. und dem 18.08. zu reisen.


Kosten



Interaktive Karte



Reiseablauf



Vorbereitungen


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Reisetagebuch


Tag 1 | Deutschland

Berlin

Die Stadt, die zwar nachts nie schläft aber samstags morgens schon mal länger in den Federn bleibt. So kannst du um 8 Uhr morgens Glück haben und ungestört ein paar Bilder am Brandenburger Tor machen. Uns hat es direkt am Anfang unserer Reise zu den klassischen Touristenspots gezogen: Reichstagsgebäude, Brandenburger Tor, Berliner Dom, Checkpoint Charly, Berliner Mauer, Holocaust-Denkmal. Eine Stadt, die durch ihre Geschichte, wahnsinnig viel zu bieten hat.


Tag 2 | Polen

Warschau

Kleine verwinkelte Gassen, urige Touristenshops und lebendige Einkaufsstraßen – all das hat Warschau zu bieten. Die Hauptstadt hat uns überrascht. Moderne und Tradition treffen hier aufeinander. Die belebte Stadt strahlt ein unfassbares Flair aus, das man einfach nur genießen kann.


Tag 3 | Litauen

Vilnius & Hill of Crosses

Die Reise durchs Baltikum sollte für uns in Litauen beginnen und was sollen wir sagen, es hat sich gelohnt! Wenn man sich die Hauptstadt von oben anschaut, erkennt man sofort wie viel sie zu bieten hat. Der Fluss Vilnia teilt die Altstadt mit roten Dächern und die moderne Skyline Vilnius voneinander. Plane genügend Zeit ein, um die Straßen auch zu Fuß oder mit dem E-Scooter zu erkunden.

Einer der wohl bekanntesten Plätze Litauens ist der „Hill of Crosses“ und ja, es sind verdammt viele Kreuze. Es ist beeindruckend und auch ein wenig erdrückend zwischen den vielen Kreuzen herzugehen, besonders wenn auch noch ein Gewitter aufzieht aber das war den Besuch auf jeden Fall wert.


Tag 4 | Lettland

Liepaja Beach & Jūrkalne Steilküste

Von Litauen ging es für uns weiter an die Küste Lettlands. Gelandet sind wir beim Liepaja Beach, dem wohl schönsten Ostsee Strand. Der lange goldene Sandstrand mit wunderschönen Dünen und dem Meeresrauschen enttäuscht einen nicht und selbst bei kälteren Temperaturen ist es wunderschön.

Mindestens genauso schön ist die Steilküste „Jrūkalne“. Bis zu 20m hoch kann diese sein. Nachdem wir durch ein kleines, verwunschenes Waldbstück gelaufen sind, haben wir dort auch die perfekte kleine Ecke gefunden, um den Abend mit Dosen Ravioli ausklingen zu lassen.


Tag 5 | Lettland

Kuldiga, Riga & Veczemju klintis

Der breiteste Wasserfall Europas lässt sich in Kuldiga finden. Er liegt sehr ruhig und idyllisch, was auch Camper anlockt. Über kleine Tampelpfade kannst du selbst auf den Steinen ins Wasser treten aber bloß nicht ausrutschen!

Weiter ging es danach für uns nach Riga. Eine unfassbar grüne Hauptstadt, wie du auf einer kleinen Bootstour bei schönem Wetter auf dem Daugava, sehr gut sehen kannst. Ein sehr schönes, besonderes Flair verbreitet diese Stadt, trotz vieler Touristen. Die alten Jugendstilbauten laden in der Hansestadt zum träumen und genießen ein.

Genauso verträumt liegt der wunderschöne Campingplatz, auf dem wir übernachtet haben. Die Hütten und Campingplatzanlagen liegen in Mitten einem kleinen Birkenwald und ein paar Meter dahinter liegt die Ostsee. Perfekt für einen Strandspaziergang oder eine kleine Abkühlung vor dem Schlafengehen.


Tag 6 | Estland

Tallinn

Die fünfte Hauptstadt für uns war Tallinn. Noch grüner als Riga überzeugte sie uns durch ihre kleinen Gassen und vielen urigen Cafés. Von der Kohtuotsa Aussichtsplattform über die mittelalterliche Stadtmauer, die St. Olaikirche und den bekannten Rathausplatz in der Altstadt, diese Stadt ist einfach nur schön. Sie ist definitiv einen zweiten Besuch wert.


Tag 7 | Finnland

Helsinki

Von Estland ging es für uns mit der Fähre weiter. Nach knapp zwei Stunden auf dem Sonnendeck inklusive DJ sind wir in Helsinki angekommen. In einem AirBnB verbrachten wir die nächsten zwei Nächte.

Unspektakulär fing der Tag mit Wäsche waschen an und ging mit Netflix weiter. Nach einer Woche Dauer-Action muss das auch mal sein. Nachdem wir die letzte Staffel „Haus des Geldes“ beendet hatten, wollten wir das Nachtleben Helsinkis entdecken.

Die Stadt bietet viel an Discotheken allerdings sind diese auch sehr teuer. Es empfiehlt sich Alkohol daher noch in Estland zu kaufen, um dort etwas zu sparen. Aber die Finnen sind sehr offen und freundlich. Man fühlt sich nicht als Touri, sondern ist von Einheimischen umgeben und wir haben uns sehr willkommen gefühlt.


Tag 8 | Finnland

Helsinki

Am nächsten Morgen hing uns die Nacht von gestern noch in den Knochen. Nachdem wir erstmal ordentlich ausgeschlafen haben, haben wir ein paar Tourispots abgeklappert. Die klassisch große Einkaufsstraße, der Dom von Helsinki und alles war erstaunlich leer. Ein einziger Touristenshop ist uns aufgefallen.

So machten wir uns irgendwann wieder auf ins AirBnB, um für die morgige Fahrt fit zu sein.


Tag 9 | Finnland

Koli Nationalpark

Vom urbanen Helsinki ging es viele Kilometer nördlich ins Landesinnere, genauer gesagt in den Koli Nationalpark. Dieser ist auch bekannt, als das Land der 1.000 Seen. Mit dem Skilift ging es für uns nach oben zum „Ukko-Koli“-Aussichtspunkt und uns erwartete ein atemberaubendes Panorama. Das Wasser des Sees glitzerte in der Sonne und die kleinen Inselchen konnte man gar nicht alle zählen.
Runter sind wir dann eine gute Stunde durch den wunderschönen Wald gewandert. Allerdings empfehlen wir Mückenschutz! Am See ist es sonst kaum auszuhalten.


Tag 10 | Finnland

Oulanka-Nationalpark

An Tag 10 unserer Reise war es dann endlich so weit; wir haben das erste Rentier gesehen und es sollten noch sehr viele folgen.
Allerdings war der Weg in den Oulanka-Nationalpark sehr beschwerlich, zu beschwerlich für unseren linken Hinterradreifen. Die Straße zum Nationalpark war wegen einer Baustelle katastrophal und wir mussten aufgrund eines platten Reifens wieder umdrehen. Also doch keine Wanderung für uns heute aber wir wurden gut vertröstet. In dieser Nacht waren wir in einem luxuriösen Charlet direkt am See untergekommen. Es war traumhaft schön und laut Gästebuch hatten schon viele ihre Flitterwochen hier verbracht.


Tag 11 | Finnland

Lappland

Nach einer erholsamen Nacht und einem neuen Hinterradreifen führten wir unsere Reise ins Land der finnischen Ureinwohner, der sogenannten „Samen“, fort.
Santas-Office trafen wir allerdings leer vor. Er war wohl in wohlverdienter Sommerpause.
Hinter der Touristenhochburg gibt es außerdem einen Aussichtspunkt, wo wir den Blick aufs Lappland genossen und abends noch im Fluss bei Geilljohka abkühlten, weil es doch immer noch sehr warm war. So genossen wir den nicht enden wollenden Sonnenuntergang gegen 1 Uhr nachts am Wasser.


Tag 12 | Norwegen

Nordkap & ICE BAR

Nach der schnellen Reise durch Finnland erreichten wir Norwegen. Durch einen Unterwassertunnel ging es zum Nordkap. Vorher machten wir noch einen Stopp in der ARTICO ICE BAR. Wir tranken also ein paar Shots aus Eis, während in Deutschland alle in der Hitze brüteten.
Aus der Wanderung zum Nordkap wurde an diesem Tag aber leider nichts mehr. Der zu dichte Nebel machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen sind wir zur Küste Gjesvær gefahren und konnten dort Rentieren beim Grasen zuschauen und verschiedenste Vögel beobachten.


Tag 13 | Norwegen

Nördlichster Punkt von Europa

An diesem Tag war das Wetter besser, als zuvor. So traten wir die Wanderung zum echten Nordkap an. Der anfängliche Nebel lichtete sich schnell als wir die ersten 9 km zum Nordkap hinter uns zurückgelegt hatten. Nach einer kurzen Pause, einer längeren Fotosession und nachdem wir uns im Gästebuch verewigt hatten, ging es dieselbe Strecke wieder zurück.
Den restlichen Tag verbrachten wir im Auto auf dem Weg durch die nördlichste Stadt Alta bis nach Olderdalen.


Tag 14 | Norwegen

Senja

Die Insel Senja war definitiv einer der schönsten Orte der ganzen Reise. Trotz Nebel, war es doch wunderschön. Auf der Aussichtsplattform Bergsbotn konnten wir leider nicht so weit sehen und auch die Wanderung auf den Segal Trail konnten nicht antreten. Dennoch war der Nervenkitzel groß, als wir durch die mehr oder weniger fertig gebauten Tunnel fuhren.


Tag 15 | Norwegen

Andoya

Von Senja ging es mit der Sommerfähre weiter nach Andoya. Der Tag war sehr windig und kalt also beschlossen wir auf dem „Stave Camping & Hot Pools“ die Strandsauna zu buchen. Man konnte mit direktem Blick aufs Meer und die Berge ausspannen. Nach dem Saunagang sind wir direkt ins Meer gelaufen, um uns abzukühlen. Ein tolles und einzigartiges Erlebnis, dass wir nur empfehlen können.


Tag 16 | Norwegen

Lofoten & Reinebringen

Und wie das oft so ist, läuft nicht immer alles nach Plan. Ein Highlight wäre für uns definitiv die Walsafari in Andenes gewesen, die aber leider wegen starkem Wind abgesagt wurde. Also mussten wir uns ein Alternativprogramm überlegen und warum dann denn nicht mal gerade über die gesamten Lofoten fahren? Also sind wir an wunderschönen Bergen und Stränden vorbeigefahren und abschließend zum Reinbringen gewandert. Die unendliche Treppe zu besteigen, war anstrengender als gedacht aber für diese tolle Aussicht auf jeden Fall wert!


Tag 17 | Norwegen

Kajaktour „Little Hawii“

Wenn die Walsafari am Tag zuvor schon nicht geklappt hat, muss eben das gesparte Geld für was anderes ausgegeben werden und was gibt es da schöneres als eine Kajaktour?! Am Marktplatz Svolvær beim Anbieter Wildseas spontan am Tag zuvor gebucht und schon ging es für uns früh los. Zuerst fuhren wir mit dem Speedboot zur Insel Skorva, wo wir die Einweisung für die kommende Kajaktour bekamen. Sehr nette und witzige Guides haben uns begleitet und uns ‚litte Hawaii‘ gezeigt, denn dieser weiße Sandstrand, kommt Hawaii schon sehr nahe. Kristallklares Wasser und unfassbare Ruhe auf der Insel, machten den Tag unvergesslich.


Tag 18 | Norwegen

Gezeitenstrom Saltstraumen

Noch ein letztes Mal für diesen Trip, geht es für uns nochmal über die wunderschönen Lofoten. Von Moskenes sind wir mit der Fähre nach Bodo übergesetzt. Unser nächstes Ziel war der stärkste Gezeitenstrom der Welt Saltstraumen. Aber macht es besser als wir und beachtet die Gezeiten, wann man die Strömung und die dadurch entstehenden Strudel am besten sehen kann, damit ihr nicht enttäuscht werdet. Zwischen Ebbe und Flut sind die Strudel am stärksten aber diese Zeiten, kann man auch online nachlesen.


Tag 19 | Norwegen

Svartisen Gletscher

Ein neuer Tag, ein neuer Trip mit dem Boot. Dieses Mal ging es über den See Svartiesen und dann hoch bis zum Gletscher. Die Wanderung gleicht einer „Mondlandschaft“, nicht besonders schwer zu besteigen aber der Gletscher ist die Wanderung wert. Aber Vorsicht: Niemals unter einen Gletscher gehen, daher die Fotos bitte nicht nach machen.


Tag 20 | Norwegen

Trondheim & Dovrefjell Nationalpark

Trondheim bot uns neben seinen kleinen schönen Gassen auch ein Bier- und Foodfestival, was unsere deutschen Herzen natürlich ein wenig höher schlagen ließ. Beim Anblick der Preise regulierte sich unser Puls allerdings wieder. Nichtsdestotrotz begrüßte uns die „Stadt der Könige“ mit unfassbarem Flair und guter Stimmung.
Im Naturreservat Bymark lässt dich die Stadt von oben bewundern und in der heutigen Unterkunft hatten wir einen tollen Blick auf den Dovrefjell Nationalpark.


Tag 21 | Norwegen

Atlantikstraße & Trollstigen

Die bekannten Bilder der Atlantikstraße beeindruckten uns und auch wir wollten diese auf unserer Reise auf jeden Fall mitnehmen. Die Straße überm Wasser über die Inselchen ist beim drüberfahren allerdings nicht so spektakulär. Mit einer Drohne hingegen kann man die einzigartige Beschaffenheit allerdings sehr gut einfangen.
Weiter ging es danach zum Trollstigen. Die enge Serpentinenstraße ist schon ein Abenteuer an sich aber der Sonnenuntergang mit Blick auf das Tal und mit dem Rauschen des Wasserfalls im Ohr ist der Tag toll ausgeklungen.


Tag 22 | Norwegen

Geiranger Fjord & Mountain Plateu

In Norwegen warten an jeder Ecke Aussichtspunkte. Beim berühmten Geirjanger Fjord allerdings, konnten wir nicht weit sehen, eine dicke Wolkendecke versperrte die Sicht.
Also ging es die Straße schnell weiter runter bis auf vier Meter über dem Meeresspiegel, um dann die Serpentinenstraße auf der anderen Seite des kleinen Hafens wieder bis auf 1.500 Meter über NN hochzufahren. Die Fahrt lohnte sich, denn wir fuhren geradewegs durch die Wolkendecke hindurch und über uns ließ sich die Sonne blicken und unter uns lag das Tal und die schwere Wolkendecke, die ein einzigartiges Bild zeichneten.


Tag 23 | Norwegen

Jostedalsbreen Nationalpark

Mit seinen 500 Quadratkilometern ist „Jostedalsbreender“, der größte Gletscher auf dem europäischem Festland und an diesem Tag haben wir uns vorgenommen, so viel wie möglich davon zu sehen. Morgens haben wir nördlich des Nationalparks in Briksdalbre den Gletscherarm und den dazugehörigen Wasserfall erkundet und abends in Nigardsbreen südlich des Jostedalsbreen den Gletscher bestaunt.


Tag 24 | Norwegen

Aurladsfjord & Stegastein

Was wäre ein Tag ohne eine Autofahrt und Zwischenstopps an neuen Aussichtspunkten. Am Aurladsfjord tummeln sich bei schönem Wetter sehr viele Menschen aber der Ausblick ist auch einfach zu schön auf das blaue, glitzerne Wasser zwischen den Felswänden. Selbst bei etwas trüber Sicht lassen sich auch beim Stegastein schöne Bilder machen und bietet die Möglichkeit kurz zu verschnaufen.


Tag 25 | Norwegen

Rallarvegen: Mountainbiking

Downhill Mountainbiking in Norwegen ist gerade zu ein Muss und die Stecke auf dem Rallarvegen ist dafür sehr bekannt. In Haugastøl kannst du dir unmittelbar an der Bahnstation Fahrräder ausleihen. Mit dem Zug geht es dann mitsamt der Fahrräder bis auf 1.222 Höhenmeter über dem Meeresspiegel. Wenn du keinen Helm dabei hast, empfehlen wir dir in Haugastøl einen auszuleihen, denn die erste Strecke von Finse nach Hallingskleid ist sehr holprig und für uns sehr anstrengend. Die Steine auf er Strecke nicht zu unterschätzen aber ab Hallingskleid bis nach Fløm geht es fast nur noch Bergab und die Natur wird immer schöner. Zwischen schneebedeckten Bergspitzen, Wasserfällen und Gletschern ging es bergab ins Tal zurück. Eine atemberaubende Landschaft, sodass wir auf der ein oder anderen Brücke stehenblieben nur, um die Natur zu bestaunen (und kurz durchzuschnaufen).
Nach knapp 5 Stunden sind wir in Fløm angekommen und mit der berühmten Fløm Railway den Berg wieder hochgefahren und mit dem Regionalzug zurück nach Haugastøl.


Tag 26 | Norwegen

Bergen, Langfossen & Latefossen

Der berühmte Fischmarkt in Bergen bietet auf jeden Fall alles, was das Fischliebhaberherz begehrt. Auf einen Kaffee in einem kleinen Café lädt die Stadt zum träumen ein.
Ansonsten stand der Tag ganz im Namen des Wasserfalls: Wir bestaunten den Langfossen, der zweithöchste Wasserfall Norwegens und den berühmten Zwillingswasserfall Latefossen in sogenannten Tal der Wasserfälle. Von den Wassermassen die an Felswänden runterrauschen, kann man einfach nicht genug bekommen.


Tag 27 | Norwegen

Folgefonna Nationalpark

Einen weiteren Gletscher wollten wir noch sehen, obwohl wir ja jetzt schon viel Eis bestaunen konnten. Doch zu unserer Überraschung war nicht der Gletscher das Highlight, sondern der Weg dahin. Begonnen hat die Wanderung an einem Fluss, hindurch durch einen Märchenwald. Der kleine Wanderpfad war zwischendurch von Wasser bedeckt oder man musste über Steine zur anderen Seite hüpfen. Auf kleinen Hängebrücken konnte man in den lichtdurchfluteten Wald hinein sehen. Wenn Felswände einem den Weg versperrten, waren Seile angebracht, an denen man sich hochziehen konnte. Die Wanderung hat total viel Spaß gemacht uns es wurde nie langweilig. Belohnt wurden wir am Ende mit dem schönen Gletscher und einer wunderschönen Aussicht aufs Tal.


Tag 28 | Norwegen

Preikestolen

Natürlich stand die Wanderung zum Preikestolen auch auf unserer Liste. Auf der Strecke sind schon sehr viele Touristen unterwegs und nicht selten auch nur in Sneakers und Jeans. Dennoch ist es eine schöne, nicht allzu anstrengende Wanderroute. Oben angekommen, reiht man sich dann in die Fotoschlange ein, um den perfekten Shot an der Felskante zu bekommen.


Tag 29 | Norwegen

Lysefjord & Kjerag

Weiter ging es mit der Touristenfährre durch den Lysefjord, vorbei am Preikestolen, Wasserfällen und am Kjerag. Zum Kjerak wollten wir an diesem Tag auch noch wandern aber das Wetter war schlecht. Dennoch sind wir die Serpentinenstraße hoch gefahren aber oben angekommen, sagte uns ein Parkplatz-Mitarbeiter, dass es zu gefährlich sei bei diesem Gewitter zu wandern. Da unser Zeitplan eine Wanderung zu einem späterem Zeitpunkt nicht zuließ, vertrösteten wir uns mit einer heißen Schokolade und genossen die Aussicht durch die Panoramaglasscheibe am Touristenzentrum.


Tag 30 | Norwegen

Kristiansand

Geplant war der Besuch des „Jettegrytene“. Ein berühmter Badeort an dem Canyoning möglich ist. Die Straße dorthin war allerdings wegen zu starken Wasserdurchfluss gesperrt. Es hatte einige Tage zuvor geregnet und in diesem Falle wird der Ort gesperrt. Ein Besuch ist also nur in einer sonnigen Periode möglich.
In Kristiansand begrüßte uns die Zivilisation. Nach ca. 7.000 km, die wir auf engen und kurvigen Landstraßen gefahren sind, tauchte zum ersten Mal wieder eine Autobahn auf. Die Stadt haben wir nicht besichtigt. Wir haben uns dafür für die lange Heimfahrt am nächsten Tag ausgeruht.


Tag 31 | Dänemark & Deutschland

Heimreise

Die letzte Fährfahrt nach Dänemark und einige Stunden Autofahrt lagen vor uns. Von Kristiansand setzten wir nach Hirtshals über und fuhren von da an auf direktem Weg nach Hause. Erschöpft aber glücklich und mit tollen Erinnerungen trafen wir nach 31 Tagen wieder Zuhause ein.



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